FAQ

Nachfolgend sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Initiative „22 Uhr Licht aus“ zusammengefasst.

Was ist „22 Uhr – Licht aus“?

„22 Uhr – Licht aus“ (kurz „22 Uhr“) ist eine Initiative, die am 16. Mai 2022 – am Internationalen Tag des Lichts – an den Start ging. Initiiert wurde sie von den „Paten der Nacht“, der derzeit größten gemeinnützigen Organisation im deutschsprachigen Raum zum Thema Lichtverschmutzung.

Das Vorhaben richtet sich ausschließlich an Unternehmen im deutschsprachigen Raum und dient der Eindämmung der Lichtverschmutzung durch freiwillige Abschaltung von Werbebeleuchtung bis spätestens um 22 Uhr. Das spart Ressourcen, reduziert den CO2-Ausstoß und macht die Nächte wieder etwas dunkler. Denn die Negativfolgen für Umwelt, Mensch und Natur durch das viele nächtliche Kunstlicht sind enorm.

Wer kann bei „22 Uhr – Licht aus“ teilnehmen?

Teilnehmen kann jede Firma im deutschsprachigen Raum, die sich bereiterklärt:

Freiwillig die gesamte im Freien sichtbare Werbebeleuchtung an ihrem Gebäude abzuschalten. Und zwar so früh wie möglich – spätestens jedoch um 22 Uhr.

Falls keine derartige Werbebeleuchtung vorhanden ist und dies fortan auch so bleiben soll, ist eine Teilnahme ebenso möglich.

Werden diese Kriterien erfüllt, wird die betreffende Firma namentlich (inklusive dem Firmenstandort, Firmenlogo und Internetadresse) im Firmenverzeichnis dieser Internetseite eingetragen. Ergänzt ist der Eintrag durch ein Statement der jeweiligen Firma, wieso entschieden wurde, bei „22 Uhr“ mitzumachen. Zudem erscheint sie mit ihrem Firmen-Standort in einer interaktiven Karte (Open Street Map).

Die Firma bekommt, solange die Abschaltung nach den Vorgaben beibehalten wird, ein entsprechendes Zertifikat als Bescheinigung (ähnlich z.B. dem „Blauen Engel“). Dieses kann das Unternehmen zu Marketingzwecken frei nutzen.

Muster-Zertifikat
(hier in der Variante: Abschaltung bereits um 19 Uhr)

Ausnahme-Regelung: Es gibt einige Firmen – wie beispielsweise Supermärkte, Gartencenter, Restaurants usw. – die bis 22 Uhr für ihre Kunden geöffnet haben. Das Außenlicht/Werbelicht wird dann erst einige Zeit danach (wenn die letzten Kunden und/oder Mitarbeiter das Haus/Gelände verlassen haben) abgeschaltet. Für speziell solche Firmen greift eine Ausnahme-Regelung in Form einer 30-minütigen Karenzzeit. Das bedeutet: die gesamte im Freien sichtbare Werbebeleuchtung muss dann bis spätestens 22.30 Uhr ausgeschaltet sein. Kosten für die Teilnahme: siehe HIER
Kosten für die Teilnahme: siehe HIER

Was ist der größte Vorteil für teilnehmende Firmen?

Mit keiner anderen Maßnahme kann ein Unternehmen seinen Kunden effektiver und direkt sichtbar praktizierten Umwelt- und Klimaschutz vor Augen führen wie durch Abschalten von nächtlicher Werbebeleuchtung.

Da immer mehr Menschen bei ihren Kaufentscheidungen bewusst darauf achten, ob und in welcher Form sich ein Unternehmen aktiv für den Umwelt-, Natur- und/oder Artenschutz einsetzt, führt die Teilnahme an „22 Uhr – Licht aus“ zu einem Imagegewinn.

Weitere Vorteile lesen Sie HIER.

Was genau gilt als Werbebeleuchtung?

Im Sinne der Initiative „22 Uhr – Licht aus“ gilt als Werbebeleuchtung (die spätestens um 22 Uhr abgeschaltet sein muss) jede im Freien sichtbare Art von Werbebeleuchtung, wie beispielsweise:

  • Angestrahlte oder selbstleuchtende Logos, Werbeschilder, Produkte …
  • Selbstleuchtende Werbepylone, angestrahlte Werbe-Schaukästen
  • Schaufenster-Beleuchtung
Darunter fallen also zum Beispiel auch in der Nacht mit Scheinwerfern angestrahlte Autos eines Autohauses. Oder die Beleuchtung einer Fassade, auf der ein Werbeschild montiert oder aufgemalt ist.

Was ist mit Firmen, die bis weit nach 22 Uhr offen haben?

Diskotheken, Schnellrestaurants, Tankstellen, … Es gibt Firmen, die für ihre Kunden bis Mitternacht oder sogar die ganze Nacht hindurch geöffnet haben. Für diese Firmen ist nachvollziehbar, dass ein leuchtendes Logo oder die ausgeleuchtete Auslage im Schaufenster potenziellen Kunden signalisiert, dass sie noch geöffnet haben. Ist eine solche Firma nicht bereit, die gesamte im Freien sichtbare Werbebeleuchtung trotz längerer Öffnugseit abzuschalten, kann diese leider nicht teilenhmen.

Was diese Firmen aber unabhängig davon tun können, ist das Reduzieren/Optimieren ihrer im Freien sichtbaren (Werbe-)Beleuchtung. Tipps, was man alles an nächtlichen Kunstlichtquellen verbessern kann, findet man auf der Internetseite der Paten der Nacht.

Welche Kosten entstehen?

Die Eintragungsgebühr beträgt pro Firmenstandort 30 Euro.

In der Gebühr enthalten sind:

  • Der namentliche Eintrag in das Firmenverzeichnis auf dieser Internetseite
  • Eine Webvisitenkarte (mit Name, Adresse, Branche, Link zur Firmen-Internetseite) und einem persönlichen Statement bezüglich der Motivation zum frühzeitigen Abschalten
  • Ein auf den Standort ausgestelltes Umweltschutz-Zertifikat (Aussteller: Paten der Nacht) zur freien Nutzung
  • Ein Social-Media-Marketing-Grundpaket

Verfügt ein Unternehmen über mehrere Firmenstandorte, so richten sich die Gesamtgebühren nach der Anzahl der Standorte des Verbundes und/oder ob spezielle Wünsche bzgl. den Inhalten der Webvisitenkarte gewünscht sind oder indivisualisierte Marketing-Unterlagen erstellet werden sollen (Plakate, Aufkleber, gerahmte Zertifikate).

Die Rechnungsstellung erfolgt über die gemeinnützige Organisation Paten der Nacht gGmbH.

 

Freiwillig kann über die Grundgebühr hinaus auch eine Spende an die Paten der Nacht getätigt werden, um das 22 Uhr Projekt ganz im allgemeinen zu unterstützen.

Die Spendenkonto-Nummer der Paten der Nacht gGmbH lautet:
IBAN: DE77 7112 0077 0030 8213 19

 

Laufende Kosten:

Diese entstehen den teilnehmen Firmen nur, wenn das erteilte Umweltschutz-Zertifikat für den jeweiligen Firmenstandort aktualisiert werden soll. Pro Standorte fallen Gebühren in Höhe von 25 Euro an.

 

Stand: 1. Dezember 2022

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